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Mit einem Repertoire, das die meisten italienischen Tenöre nicht singen können, nicht singen wollen oder einfach nicht singen - von Bel Canto zu Britten, aber auch Frühe Musik - wird Mark Milhofer mehr und mehr zu einem der gefragtesten Sänger in Italien.
Als Student im Magdalen College Oxford hat Mark bereits im College Chor gesungen. Nach seinem erfolgreichen ersten Studienabschluss gewann er einen Studienplatz an der Guildhall School of Music in London, wo er Oper studierte. Noch während seines Studiums dort war er aktiv an vielen Produktionen beteiligt, darunter "Curlew River" von Benjamin Briten, worin er die Rolle der Madwoman übernahm und dafür in der Presse bejubelt wurde. Anschließend brachte die Plattenfirma Koch die Fassung als CD heraus. Es folgte ein ebenso erfolgreicher Auftritt als Gianetto in Rossinis "La Gazza Ladra" in einer Produktion der British Youth Opera. In einem von dem renommierten italienischen Opernstudio As.Li.Co. (Associazione Lirica e Concertistica Italiana) europaweit veranstalteten Gesangswettbewerb gewann Mark einen von nur sechs offenen Studienplätzen und setzte seine Ausbildung zwei weitere Jahre in Mailand unter Renate Scotto und Leyla Gencer fort. Während seiner Ausbildung übernahm er die Rolle des San Giuseppe in Pergolesis erst kürzlich entdeckter "La Morte di San Giuseppe" in Deutschland, Tunesien, Malta, Frankreich und Italien sowie die Rolle des "Fenton in Verdis "Falstaff" in einer Reihe von norditalienischen Opernhäusern. Weitere Opernauftritte umfassen The Boy in Henry Purcells "The Indian Queen"; aufgeführt von The King's Consort in Deutschland und Großbritannien; den Tamino in Mozarts Zauberflöte; Dr Fitzpiers in der europäischen Erstaufführung von Stephen Paulus's "The Woodlanders" in Oxford; den Tebaldo in Bellinis "I Capuleti e i Montecchi" für die Castleward Opera in Nordirland; den Matrosen in der Opera Factory Produktion von "Dido und Aeneas" in der Schweiz, Spanien und Frankreich und sein italienisches Debüt als Ramiro in Rossinis "La Cenerentola" in Parma unter Alberto Zedda und der Regie von Pier Luigi Pizzi. Danach trat er als Ferrando in Giorgio Strehlers späten Produktion von Mozarts "Cosi fan tutte" hervor. Tragischerweise starb Strehler kurz vor der Premiere in seinem Theater, dem Nuevo Piccolo Teatro, aber nach 41 Vorstellungen in Folge wurde die Aufführung in das Guiness Buch der Rekkorde eingetragen als die am längsten laufende Opernaufführung an ein und demselben Theater. Mark ist derzeit an der Welttournee dieser Produktion beteiligt. Marks oratorisches Repertoire ist vielseitig. Es reicht von Bach bis Britten. Weiter zählen dazu Aufführungen von Henry Purcell in der Queen Elisabeth Hall und der Wigmore Hall in London zusammen mit dem King's Consort Ensemble; sein Proms Debüt mit demselben Ensemble in Händels "Judas Maccabeus", Bachs "Johannes Passion" in St John's am Smith Square London mit den Polyphony sowie in Mailand mit I Pomeriggi Musicale. Mit ihnen führte er auch Britten's Serenade für Tenor, Horn und Streicher auf, ebenso wie das "War Requiem" in der Christ Church Cathedral Oxford, das von Paul Kildea dirigiert wurde. Weitere Höhepunkte seines vollen Terminkalenders sind eine lange Vorstellungsfolge von Rossinis "Il Barbiere di Siviglia" in Pisa, Ravenna und Mantua. Er gab den Don Narciso in dem Stück "Il Turco" in Italien; als Habinnas in Bruno Madernas "Satyricon" für das Macerataopera Festival; als Don Ramiro in "Cenerentola" in Trient und Rovigo und als Tamino in der "Zauberflöte" auf Sardinien; also hatte Mark seinen ersten Auftritt an der English National Opera in Monteverdis "Orfeo" unter der Regie von David Freeman, dirigiert von Anthony Rolfe-Johnson. Wird noch in weiteren Rollen zu sehen sein:; als Cocteau in Marcello Pannis "The Banquet" in Genua, Florenz und Rom; als Ferrando in "Cosi fan tutte" in Bolzano und Trient; Alberto in Rossinis "La Gazetta" für die Garsington Opera; in Rossinis "La Scala di Seta" auf Frankreich und in ein neue oper di Marco Tutino für La Scala, Mailand (2003). Mark hat auch Liederabende gegeben, in Italien zusammen mit dem Pianisten Luca Gorla, in England mit Paul Plummer. Der letztgenannte Liederabend ist aufgenommen worden und über Mark privat erhältlich. |